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| Zeteler Markt |
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| Die
Geschichte des Zeteler Marktes geht zurück ins 14. Jahrhundert. In
Bockhorn soll es, entsprechend einer Sage, seinerzeit einen Wochenmarkt
gegeben haben. Das Marktrecht dafür haben die Zeteler Bürger
den Bockhornern für ein Fass Bier abgekauft. So wird seither
jedes Jahr im November der Markt in Zetel gefeiert. Es gibt Hinweise auf die Existenz des Marktes aus dem Jahr 1423, nachweisbar ist er jedoch erst seit 1684. Die Frau vom Oldenburger Grafen Anton Günther soll damals dort eingekauft haben. Die Beliebtheit des Marktes wuchs schnell und so wurde auch vom Friesischen Markt gesprochen. Ein Grund dafür wird darin gesehen, dass dieser Markt der letzte im Jahr in der Region ist. In der Zeit um das Jahr 1700 kamen erste ostfriesische Stutenbäcker mit ihren Planwagen voll mit gebackenem Brot mit Rosinen, sogenannten Rosinenstuten. Emdener brachten ihre Loggerheringe (Logger ist die Bezeichnung für Segelschiff - siehe hier) sowie heiße Würstchen mit und die Auricher "Aalbuttjes" boten frisch geräucherten Aal an. Bis ins 19. Jahrhundert wurde diese Art von Kram- und Viehmarkt beibehalten. Erst danach verlagerte sich so manches Geschäft in einen festen Laden. In der heutigen Zeit ist der Zeteler Markt ein Volksfest. Es ist der älteste und bekannteste Jahrmarkt im Oldenburger Land und in Ostfriesland, mit Vieh- und Pferdemarkt, Showveranstaltungen und Feuerwerk. Auf dem Zeteler Markt wird die Grünkohl-Saison eröffnet. Es wird gesagt, dass Grünkohl am besten schmeckt, wenn er nach dem ersten Frost geerntet wird. Bis heute findet der Zeteler Markt regelmäßig um den 2. Montag im November statt. Zetel |
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| externe Links: (siehe Hinweis) Zeteler Markt |
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