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Tettens ist eine kleine Ortschaft im Wangerland, ca. 8 km nördlich von Jever. In Tettens befindet sich die auf einer ca. 7,5 m hohen Warft bzw. Wurt gelegene und in der Zeit von 1143 bis 1210 aus Granit (Urkunde Professor Rack) erbaute ev. luth. St. Martinskirche. Die Kirche ist seit 1531 lutherisch. Es ist bereits der dritte Bau an dieser Stelle. Vorher haben dort zwei Holzbauten gestanden. Der Kirchturm ist aus Backstein und stammt aus der Zeit um das Jahr 1500; er hat einen achteckigen Turmhelm aus Schiefer. Vor der Kirche, rechts und links neben dem Aufgang, befindet sich ein Gefallenendenkmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen oder vermissten Sodaten. Einige der dort aufgeführten Soldaten stammen aus nach Tettens vertriebenen Familien. Tettens hat eine Grundschule, wo im Rahmen eines Projektes das Lesen, Singen und darstellende Spiel in plattdeutscher Sprache gefördert wird. Für sportliche Aktivitäten gibt es einen Sportplatz und ein kleines Freibad. Ansonsten hat Tettens einen Turn- und Sportverein, einen Fussballverein (RW Tettens) einen Bürgerverein, einen Schützenverein und eine eigene freiwillige Feuerwehr. Das Spritzenhaus ist in der Hauptstraße schräg gegenüber der Kirche. Zum Ort gehören: Beim Kiefhaus, Busenackshörn, Hammshausen, Harmburg, Huniburg, Kibitznest, Klein Wichtens, Kopperburg, Lammertshütte, Middelswarfen, Pievens, Ridder, Tettenser Altendeich, Tettenser Altengroden, Triftsweg, Tettenser Mühle, Tyedmerswarfen, Ufkenhausen, Ussenhausen, Waterpohl, Wichtens, Ziallerns. Der Ort Tettens wird urkundlich zum ersten Mal im Jahr 972 im Zusammenhang mit dem Bau einer Kapelle erwähnt. Es gibt eine alte jeversche Urkunde in der Kapellen erwähnt sind, die sich um die Mutterkirche Gokerke im Wangero (Hohenkirchen im Wangerland) gruppiert. Seinerzeit wohte in Tettens die Frau des Junkers von Middoch Tetta von Oldersum und der Ort hieß Tetta-Huis. Deren Ehe blieb kinderlos, was der Junker auf den "Uhlglauben" sein Frau zurück führte. Sie wurde daraufhin im Jahr 948 von ihrem Mann Ocko von Middoch verstoßen. Auf einer Düne westlich einer Balge (ein stets Wasser führendes Fahrwasser) bekam sie ein festes Haus. Es soll sich um das erste Haus von Tettens (lt. Urgeschichte Niedersachsen) gehandelt haben. Tetta ist schon früh zum Christentum übergetreten und blieb ihrem Glauben treu. Sie versammelte jeden Sonntag die Bauern mit ihren Frauen, Knechten und Mägden zum Gottesdienst. Püttacht (Tettenser Brunnengemeinschaft), Pütt seit über 150 Jahren Tettenser Gemeinschaft(Quellen: Wegweiser durch die St. Martinskirche zu Tettens von Angelika Eikermann, Wikipedia) |
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![]() Hauptstr.: links: Blick auf die ev. luth. St. Martinskirche rechts: vorne der Hof von Wangerland, Blick in Richtung Oldorf ![]() Eingang zum Tettenser Schwimmbad |
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externe Links: (siehe Hinweis) Gemeinde Wangerland Grundschule Tettens |
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