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Radtour von Jever über Hooksiel,
St. Joostergroden, 
Oldorf und zurück nach Jever.                                          

Diese Radtour ist ca. 33,8 km lang und beginnt in Jever an der Schlachte. Dort geht es den Hooksweg entlang bis nach Hooksiel, dann nach St. Joostergroden und über Krummhörn und Oldorf wieder zurück nach Jever.

Den genauen Verlauf können Sie sich unter Bikemap.net anschauen und Fans von Tracks für die mobile Navigation können sich dort auch die Tour herunter laden.

In unserer Beschreibung unterteilen wir die Strecke in fünf Etappen. Diese Aufteilung ist nicht in gleichen Teilen erfolgt, sondern entsprechend dem Reiz der Landschaft und den sich resultierenden Gegebenheiten.

Erste Etappe
Gestartet wird an der Schlachte in Jever und es geht auf dem Hooksweg entlang dem Hookstief, einem alten Wasserlauf, der bis ca. 1870 von Schiffen genutzt wurde, um zum Hafen von Jever zu gelangen. Dieser befand sich dort, wo heute ein großer Kinderspielplatz ist, der - angelehnt an die ehemalige Bedeutung dieses Ortes - wie ein Hafen mit Schiff aussieht. Mit dem Ausbau von befestigten Straßen von Jever nach Hooksiel verlor der Hafen an Bedeutung.

Schlachte in Jever
der Startpunkt, die Schlachte in Jever

Über befestigte abgelegene Straßen geht es dem Wasserlauf folgend durch die grüne Landschaft, vorbei an einer Windmühle, vielen Weidetieren und einem großen See und somit auf von Autos gering befahrenen Straßen, entlang dem Hookstief  bis nach Nadorst. Hier geht es links über das Hooksieler Tief hinweg und danach rechts ab, immer der Straße folgend über Waterpott und Tain bis nach Haddien. Auf dem Weg zwischen Tain und Haddien können Sie links des Weges, in ca. 2,5 km Entfernung, die alte Backsteinkirche von Waddewarden erkennen, die aus dem Jahr 1246 stammende ev.-luth. St. Johanneskirche. In Haddien geht es zweimal rechts ab nach Tünnen und von dort nach Hooksiel. Auf diesem Streckenabschnitt, wenn Sie sich auf dem Tünnenser Weg befinden, können Sie auch wieder eine alte Backsteinkirche sehen. Diesmal handelt es sich um die aus dem 13. Jahrhundert stammende ev. luth. Kirche zum Heiligen Kreuz in Pakens. Abgesehen davon kommen wir an vielen alten Häusern und Gehöften vorbei, einige davon stehen auf Warften. Nach dann insgesamt 12,6 km kommen wir schließlich in der Langen Straße, einer autofreien Einkaufsstraße im Herzen von Hooksiel, an.

Windmühle in Jever
die fast 300 Jahre alte Schlachtmühle, eine Windmühle,
ein zweistöckiger Galerie-Holländer mit Windrose,
wird heute als Museum genutzt

Wasserlauf neben demHooksieler Tief  ein See, abseits vom Hooksieler Tief  Bäume entlang vom Hooksieler Tief
am Wegrand, entlang dem Hookstief

ein männlicher Goldfasan, etwas abseit vom Tief  eine Melkeklam  Weidekühe
links: ein männlicher Fasan in der Landschaft, mitte: eine Melkenklampe, rechts: Weidekühe

die Kirche von Waddewarden eine Wurt mit Häusern  ein Pferd auf der Weide
links: die aus dem Jahr 1246 stammende ev.-luth. St. Johanneskirche in Waddewarden,
mitte: eine Wurt mit Häusern,
rechts: ein Pferd grast auf der Weide

Kirche von Pakens  Ortseingang von Hooksiel
links: die aus dem 13. Jahrhundert stammende Backsteinkirche in Pakens, rechts: Ortseingang von Hooksiel

Hier in Hooksiel können Sie eine Pause einlegen und in den Geschäften einkaufen, in einem der Restaurants oder Imbisse etwas essen, ein Eis kaufen oder aber nur bummeln. Schön und zum Anschauen ist auch der alte Hafen von Hooksiel mit seinem Packhaus, dem Deichtor und den umliegenden alten Häusern. Zum alten Hafen gelangen Sie nach nicht ganz 200 m, wenn Sie rechts die Lange Straße gehen.

Zweite Etappe
Mit dem Rad geht es jetzt, als nächste Etappe, für ca. 2,9 km so gut wie nur geradeaus, entlang der Langen Straße. Diese geht über in die Straße Pakenser Altendeich und dann noch in den Wüppelser Altendeich. Wenn die Straße Crildumersiel kommt, biegen wir rechts in diese Straße ein.

Dritte Etappe
Hier beginnt die dritte, ca. 3,1 km lange Etappe über Crildumersiel bis nach St. Joostergroden. Die Straße Crildumersiel fahren Sie immer geradeaus, bis Sie in dem Ort Crildumersiel angelangt sind. Dort zweigen Sie dann links ab in die Straße St. Joostergroden. Auch diese Straße hat ihren Namen nach dem Dorf, zu dem sie führt. Die Strecke führt nicht weit entfernt, parallel zur Nordsee, entlang von alten und noch bewirtschafteten Bauernhöfen.

Vierte Etappe
In St. Joostergroden angelangt biegen wir links, zur vierten und - wie wir finden - schönsten, ca. 8,3 km langen Etappe, in den Feineburger Weg ein. Jetzt geht es wieder durch Flur und Feld, über Krummhörn, Bonnhausen, Gammens, Uthausen, Neuwarfen bis nach Oldorf. Auch auf dieser Strecke sind wieder Warfen und alte Gebäude und Höfe zu sehen. In Oldorf können Sie die im 13. Jahrhundert erbaute alte sehenswerte Backsteinkirche, die ev.-luth. St. Marienkirche, besichtigen.

Crildumer Tief  eine Gebäude auf einer Wurt
links: der Feineburger Weg überquert das Crildumer Tief, rechts: eine Gebäude auf einer Warf

ein Rapsfeld
ein Rapsfeld

ein Haus auf einer Wurt  Gebäude auf einer Wurt
auf Warfen gebaute Gebäude

Kirche von Oldorf
der Weg hinauf zu der auf einer Warf stehenden alten Kirche in Oldorf,

die im 13. Jahrhundert erbaute alte sehenswerte Backsteinkirche,
die ev.-luth. St. Marienkirche, die Kirche kann besucht werden


Fünfte und letzte Etappe
Die letzte Etappe führt uns, in Oldorf angekommen, links immer der Straße folgend nach 6,9 km zurück nach Jever, zum Ausgangspunkt Schlachte.

ein alter Bauernhof auf einer Wurt in Oldorf  auf dem Weg von Oldorf nach Jever  ein Feldhase auf einer Wiese
links: ein altes Bauernhof auf einer Warf in Oldorf,
mitte: auf dem Weg von Oldorf nach Jever,
rechts: ein Feldhase, abseits auf einer Wiese

1  kurz vor Jever  wieder angelangt auf der Schlachte in Jever
links: auf einem Drittel der Strecke von Oldorf nach Jever quert erneut das Crildumer Tief
mitte: Blick auf die Weidelandschaft, kurz vor Jever,
rechts: Ausgangspunkt ist auch wieder das Ziel, die Schlachte in Jever

Der Reiz der Strecke liegt in der Landschaft mit vielen Bauernhöfen, Wasserläufen (hier Tief genannt: ein größerer Wasserlauf, durch den das Binnenwasser direkt oder durch weitere Tiefs durch ein Siel ins Meer abfließt), Warfen, alten Backsteinkirchen und den Feld- und Weidetieren. Vielfach haben die Tiefs noch kleine Brücken, sogenannte Melkenklampen, dies sind Überwege zu den Ländereien, um zu den weidenden Kühen zum Melken zu kommen. Insbesondere im Frühjahr und Sommer strahlt das satte Grün der Marschlandschaft und bietet einen bleibenden Eindruck. Manchmal begegnet man auch dem Strahlen vom vollen Gelb eines Rapsfeldes - wie bei unserer Tour auf der vierten Etappe. Dann ist da noch der besondere Anblick der vom vielen Wind geneigt stehenden Bäume, vielfach entlang einer Straße. Zur Einkehr bietet sich eines der Restaurants/Cafes in Hooksiel an, oder aber auf der Strecke zwischen Hooksiel und Crildumersiel bzw. auf der letzten Strecke zwischen Oldorf und Jever.



externe Links:
(siehe Hinweis)

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