| zur
Startseite |
||
| Krähenklatsche in Jever |
||
siehe auch Krähenplage und Krähenkolonie in Jever Maria und die Saatkrähe, eine Geschichte von Sybille Heinen Artikel in der Rhein-Zeitung, 1998 eine andere Meinung eine Stellungnahme von Werner Menke In Jever gibt es, sehr zum Leidwesen einiger Wochenmarktbetreiber und -besucher sowie der Anwohner, seit vielen Jahren eine Unmenge an lärmenden Krähen. Es handelt sich genauer gesagt um Saatkrähen. Die hier abgebildeten Fotos sind aus dem Frühjahr 2006, zu einer Zeit, als die Bäume noch kein neues Blattwerk hatten und den Blick frei gegeben haben auf die vielen Krähen. Krähen
in
Bäumen rund um den
Alten
Markt, Schlossstrasse
Die Tiere halten sich hauptsächlich im Innenstadtbereich, innerhalb der Graftanlagen und auf dem Kirchplatz in den Bäumen auf. Dort stimmen sie ihr lautes Gekrächze an. Auf dem Kirchplatz findet zweimal in der Woche ein beliebter Wochenmarkt statt. Zum Krähenlärm kam für die Verkäufer und Marktbesucher noch das Unangenehme der herabfallenden Hinterlassenschaften der Krähen. Das Thema wurde nicht nur unter den Marktbetreibern, -besuchern und Anwohnern, sondern auch im Stadtrat sehr kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite die Krähen- oder auch Tierschützer und auf der anderen Seite die Marktbetreiber und -besucher sowie die genervten Anwohner.
Baum mit
Krähen auf dem Alten Markt
und an der Duhmsgraft
Eine pfiffige Idee, die das Problem zwar nicht unbedingt an der Wurzel angepackt hat, wurde so insbesondere zu einer Touristenattraktion - die Krähenklatsche. Für die Marktbetreiber und -besucher ergab sich damit diese temporäre Lösung. In einem Baum auf dem Kirchplatz wurde eine Klatsche mit einem Zugseil montiert. Dieses Seil hing am Baumstamm bis ca. 1,50 m über der Erde. Passanten, Touristen und insbesondere Kinder hatten nun ihre Freude daran, einmal an dem Seil zu ziehen und damit ein lautes Klatschen in der Baumkrone auszulösen. Von dem lauten Geräusch sind dann die Krähen aufgeschreckt und wie wild in der Umgebung umher geflogen - ein Schauspiel der besonderen Art. Während der Marktzeit konnte durch Klatschen das Problem der herabfallenden Hinterlassenschaften eingedämmt werden. Diese Krähenklatsche ist nach unserer Beobachtung nicht mehr vorhanden. Stattdessen haben wir eine Klatsche an der Duhmsgraft - Am Wall - und im Hopfengarten, eine Hofanlage gegenüber der Duhmsgraft, entdeckt.
![]() der Lindenbaum mit der Krähenklatsche an der Duhmsgraft - Am Wall ![]() der Lindenbaum mit Krähenklatsche im Hopfengarten |
||