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| Karmelkbree |
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| Karmelkbree ist auch heute noch eine gerne gegessene sämige
Speise in Friesland. Es handelt sich um eine leicht säuerliche
Buttermilchsuppe mit einem hohen Nährwert. Karmelkbree wird auch Kärmelksbräj geschrieben und
ist ein zusammengesetztes Wort. Es soll sich aus den plattdeutschen Worten „kärmelk“
für Buttermilch, dies unterteilt in
„kärnen“ für buttern und
„melk“ für Milch und
„bräj“ für Brei herleiten. Das
einfache Grundrezept wird heute vielfach ergänzt durch eigene
Zutaten, wie zum Beispiel mit Sirup, mit Früchten,
vorzugsweise Pflaumen oder kleinen Kartoffelklößen
oder auch Brotkrumen. Das Rezept ist einfach und setzt sich aus
Buttermilch und Graupen zusammen. In alten Zeiten, also noch vor 50
Jahren, sind milchwagenähnliche Fahrzeugen
durch die Dörfer und Städte gefahren und haben
Karmelkbree verkauft. Diese Wagen fuhren tagsüber an zentraler
Stelle vor und der Fahrer hat dann eine oft an der Außenseite vom
Fahrzeug angehängte kräftige Glocke erklingen lassen
und laut „Karmelkbreeee“ gerufen. Die Anwohner,
damals eben die Hausfrauen, kamen dann mit ihren Milchkannen und
versorgten sich so mit dem fertigen Buttermilchbrei. Heutzutage gibt es
diese Speise bereits fertig abgepackt in einigen
Käsegeschäften oder Lebensmittelläden zu kaufen. hier ein Rezept: 3 Liter frische Buttermilch 200g gewaschene Graupen 1,5 Liter Wasser Salz Die Graupen einweichen und in dem Wasser ca. 1 Stunde kochen lassen. Danach die Buttermilch unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und die Graupen mit dem Wasser dazugeben und kurz aufkochen lassen. Ein bisschen Salz dazu geben und ca. 1 Stunde köcheln lassen. Zum fertigen Brei können je nach Geschmack Zucker, Sirup, Pflaumen, kleine Klöße oder auch Brotkrumen gegeben werden. Gerne wird zum Brei auch Schwarzbrot mit Butter und Käse gegessen. |
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