| zur
Startseite |
||
| Graften, ein Spaziergang im Grünen, entlang der Graften |
||
Dieser Spaziergang (ca. 1,3 km) ist ein Rundgang um den Stadtkern, in den Wallanlagen, und auch gut geeignet für Eltern mit kleinen Kindern. In der Zeit des 16. Jahrhunderts wurden in Jever zur Sicherung der Stadt Wälle und Gräben angelegt. Der Festungswall wurde hauptsächlich mit Linden und Eschen bepflanzt. Durch drei Tore (Burgtor, Sankt-Annen-Tor und Wangertor) wurden der Wall und die Gräben zum Betreten der Stadt durchbrochen. Im Jahr 1790 kam noch das Albanitor hinzu. Bereits 1810 begann die Entfestigung der Stadt mit dem Abbau der Tore. Die Wälle wurden abgetragen und übrig blieben die Gräben, sogenannte Graften. Ein Wort, welches wahrscheinlich aus dem niederländischen Sprachraum kommt und dort so viel wie Graben bedeutet. Die Graften bilden einen Ring um die Innenstadt. Ein Rundgang entlang der Graften beginnt am Alten Markt, Schlossstrasse, ausgehend vom Parkplatz vor der Touristeninformation, links an diesem Gebäude vorbei.
![]() Alter
Markt und
Weg,
links neben der Touristeninformation
Von dort geht es durch die sogenannten Wallanlagen, parallel zur Fräulein-Marien-Straße, in nördlicher Richtung zur zweigeteilten Blankgraft mit dem Wüppgalgen, weiter über die Wangerstraße, parallel zur Straße AmWall bis zur Pferdegraft, im Hintergrund mit der Fassade des eindrucksvollen Gebäudes des Friesischen Brauhauses, dem Ort, wo das bekannte Bier "Jever Pilsener" gebraut wird.
![]() Blankgraft:
1-Blick auf den ersten
Teil, 2-Wüppgalgen und 3-Blick auf den zweiten Teil
![]() Die
Pferdegraft
Auf dem anschließenden Weg zur Duhmsgraft kommen wir vorbei an der mit einem Ziergitter versehenen Schillerlinde-gepflanzt 1905, zum Gedenken an den Dichter, Dramatiker, Philosophen und Historiker Friedrich von Schiller (1759-1805).
![]() Schillerlinde
mit
Gedenktafel und Spruch:
Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen. Gegenüber-, bzw. links von den Brauereitürmen - hier geht es in die Schillerstraße Duhmsgraft
und Nilgans mit
Jungtier an an der Duhmsgraft
Seitlich der Duhmsgraft (links geht es in die Drostenstraße) befindet sich in einem großen Baum eine Krähenklatsche mit Zugseil. Solch eine Klatsche sehen wir auch, wenn wir einen kleinen Abstecher in den Hopfengarten wagen, in einer Linde in der Mitte der sehenswerten, schön begrünten Hofanlage. Die Anlage befindet sich links von der Duhmsgraft. Wir gehen weiter an der Duhmsgraft entlang und kommen am Ende zur St. Annenstraße. Rechts sehen wir das neue Denkmal von dem bedeutenden deutschen Chemiker und Mineralogen Eilhard Mitscherlich (geb. 1794 in Neuende, - seinerzeit im Jeverland gelegen-, gest.1863 in Berlin-Schöneberg). Mit dem Überqueren der St.Annenstraße kommen wir in die Karl-Jaspers-Anlage. Diese durchqueren wir und kommen über die Große Wasserpfortstraße zum Schlosserplatz.
![]() Ein Platz zum Gedenken an den großen Sohn der Stadt, den Geschichtsgelehrten und Historiker Friedrich Christoph Schlosser (1776-1861 in Heidelberg). Östlich von dem Platz, in Laufrichtung links, gehen wir zur Lindenallee und sehen bereits die Prinzengraft. Davor befindet sich ein großer Stein zum Gedenken an den "Tag der Deutschen Einheit". Rechts, entlang der Prinzengraft sehen wir die Rückseite des Kreisamtes (auch als Kreishausbezeichnet), hier sind die meisten Verwaltungen des Landkreises Friesland untergebracht. ![]() 1-Prinzengraft
mit Gedenkstein, 2-Kreisamt, 3-Prinzengraft
Unserer Blick schweift weiter zum Sophienstift, ein ehemaliges Kreiskrankenhaus, jetzt im Verbund mit den Friesland-Kliniken, Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch. Wenn wir jetzt links am Sophienstift die Sophienstraße, Albanistraße, Schossstraße, entlang der Schlossmauer gehen, kommen wir zum Ausgangspunkt zurück.
![]() 1-Blick
auf das Sophienstift, 2-Blick entlang der Schlossmauer, in der
Sophienstrasse, 3-Blick entlang der Schlossmauer zum alten Markt
|
||
zur Startseite |